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Junge Union Wertheim und IG Bürger möchten Dialog mit Westfrankenbahn

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Angesichts diverser Bitten von Bürgern ergreift die Junge Union Wertheim nun die Initiative zum Thema Bahnübergang und Ampelschaltung an der Tauberbrücke in Wertheim, so JU Stadtverbands-vorsitzender und CDU Stadtrat Stefan Kempf.

Angesichts diverser Bitten von Bürgern ergreift die Junge Union Wertheim nun die Initiative zum Thema Bahnübergang und Ampelschaltung an der Tauberbrücke in Wertheim, so JU Stadtverbands-vorsitzender und CDU Stadtrat Stefan Kempf.
Die Fragen zu diesem Thema könne man nur an einem runden Tisch gemeinsam mit Westfrankenbahn und der Wertheimer Stadtverwaltung beantworten. Ein entsprechender Termin wird nun abgestimmt.
Gemeinsam mit Kilian Beck (JU) und Ralf Enzfelder (IG Bürger) habe Kempf die Verantwortlichen Herren der Westfrankenbahn Hutterer und Dankowski bereits vor geraumer Zeit in Aschaffenburg in der Geschäftsstelle aufgesucht.
Damals sei bedeutet worden, dass es sich um einen sehr komplexen beschrankten Bahnübergänge handele, da Hämmelsgasse und die Rampe des Tauberparkplatzes auf engsten Raum auf den Bereich der Gleise münden würden.
Nach Informationen der JU Wertheim würden Passanten, die das Rotlicht nicht einhalten, einen Radar ansprechen lassen und somit das Senken der Schranke verhindern. Somit muss der anfahrende Zug mit lautem Gehupe und im Schritttempo den Bahnübergang überfahren. Genaueres wolle man nun am angeregten runden Tisch klären, so Kempf. Klären müsse man hierbei auch die Rolle des Eisenbahnbundesamtes.
Auf Unverständnis stiess, dass die Westfrankenbahn, um sich aus Kostengründen einen Übergang im Bahnhofsbereich zu sparen, Gleis 1 zum Stumpfgleis umgebaut habe und somit weitere, früher unnötige, Rangierfahrten über den Tauberübergang bewusst herbeiführt.
Auch die Volksbankkreuzung sei verbesserungswürdig. Hier müsse zwischen Westfrankenbahn und der Stadtverwaltung Wertheim abgeklärt werden, wer für die Ampelschaltung verantwortlich sei und wie man diese optimieren kann.
Bei aller Kritik sei der Westfrankenbahn aber auch für deren Engagement für die Fahrgäste zu danken, stellte Ralf Enzfelder fest. Enzfelder wies auch darauf hin, dass der grüne Landesverkehrsminister Winfried Hermann die Streckenrechte immer noch nicht ausgeschrieben habe. Dies sei unverantwortlich den Mitarbeitern der Westfrankenbahn und auch deren Fahrgästen gegenüber. Als IG Bürger habe man sich für das Grossprojekt Stuttgart 21 engagiert und sei nun vor Ort aktiv.

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